Salonprogramm mit Wohlfühlfaktor

Höhepunkte in unserem Salonprogramm 2019 waren ganz sicher die Auftritte von Starkoch Roland Trettl, Ernährungsexpertin Hanni Rützler und Prof. Dr. Florian Überall. Ein weiterer Höhepunkt war die Sonderausstellung der MasiRati´s des Künstlers Marcel Dengel.  


Starkoch Roland Trettl

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Über Sinn und Unsinn kulinarischer Spitzenleistungen. Über den Wert von Lebensmitteln und die Absurditäten kulinarischer Etikette. Über Kinder und Hunde im Restaurant und TV-Köche, die nicht kochen können (hallo Tim Mälzer: Du bist ausnahmsweise nicht gemeint). Über die wichtigsten Kochbücher der Welt, den perfekten Risotto und die Kunst, eine Speisekarte richtig zu lesen. Über den Unsinn, den der Gault Millau verzapft, und warum Trettl selbst heute besser kocht als je zuvor.

In 90 kurzen und prägnanten Kapiteln unternimmt Trettl eine Tour de Force durch die Welt der Kulinarik und des Fernsehens. Er nimmt sich – wie schon in seinem Bestseller „Serviert“ – kein Blatt vor den Mund und ist um keine pointierte Meinung verlegen. Und am Schluss stellt er die Frage, für die er am Cover sogar die Hosen heruntergelassen hat: Was hat es mit all der Aufregung auf sich, wenn die besten Gerichte der Welt tags darauf dort landen, wo Trettl sitzt: im Klo.


Foodtrend-Forscherin Hanni Rützler

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Die Gründerin und Leiterin des futurefoodstudios ist eine der führenden Foodtrend-ForscherInnen Europas. Sie ist dafür bekannt, den Wandel unserer Esskultur umfassend wahrzunehmen, aber auch unscheinbare Veränderungen zu registrieren und richtig einzuordnen. Dabei hat sie nicht nur den deutschsprachigen und europäischen Raum im Blick, sondern weltweite Entwicklungen. Als ausgebildete Ernährungswissenschafterin und Gesundheitspsychologin bewegt sie sich professionell zwischen den Disziplinen und versteht es, verschiedene Erkenntnisse zusammenzuführen und auf überraschende Weise fruchtbar zu machen. Seit 25 Jahren inspiriert sie damit AkteurInnen aus der gesamten Food & Beverages-Branche und darüber hinaus. In ihren Studien zur Zukunft der Ernährung sowie ihrem jährlich erscheinenden Foodreport spürt sie dem Wandel der Konsumkultur nach und versteht nachhaltige Foodtrends von kurzfristigen Moden und Medien-Hypes zu unterscheiden.


Masi Rati

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Einmal um die Welt, direkt zur Gustav

"MasiRati´s unterwegs" mit ungewöhnlichem Reisegepäck auf Tour. Ein spannendes Projekt mit genialen Geschichten und Fotografien. Bildkalender 2020, Filmpräsentation, Live vor Ort Marcel Dengel und seine Skulpturen Masi, Rati, Helga, Olga und ganz neu Ringo.

Premiere der MiniMasiRatis auf der Gustav! 144 MiniMasiRatis gibt es zu bestaunen. Lass dich verzaubern von GinMasi und SinAbsinth - gekrönt von einem MiniMasiRati. Die vier großen, Masi, Rati, Helga und Olga sind erst kürzlich vom Zoll frei gegeben worden. Ihre letze Reise führte sie auf die andere Seite unserer Welt - nach Australien. Von dort bringt Marcel Dengel mit seinem Team unglaubliche Geschichten mit. Bei einem feinen Gläschen am Stand erzählen wir euch gerne davon. Selbstverständlich haben wir auch Stories von unseren anderen Reisen, aus Italien, Frankreich, Holland, England, Irland, Schottland und Vorarlberg.

Das Unternehmen "MasiRati´s unterwegs" begonnen 2013, hat sich zu einem Kultprojekt entwickelt. Das außergewöhnliche Reisegepäck erregt Aufmerksamkeit & führt zu einzigartigen Begegnungen. So entstehen spektakuläre Fotografien an oft ungewöhnlichen Orten. Abseits des Mainsstream erschafft der Künstler Marcel Dengel mit seinem Gesamtkonzept neue Perspektiven & lässt gleichzeitig Raum für eigene Vorstellung. Greifbare Kunstwerke mit Charme.


Weinweitblick

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Gastwinzerinterview

Der Umgang mit Respekt vor Natur und Umwelt rückt bei Genuss des Weines als Qualitäts-Faktor immer mehr in den Vordergrund. Wo liegt nun der Unterschied zwischen Bio, biodynamischen, veganen und Demeter-Weinen? Dieser spannenden Frage stellten sich Sibylle Kleboth von Weinweitblick und der Gastwinzer Toni Schmid - einem überzeugten und ausserordentlich erfolgreichen Bio-Winzer -im Zuge eines spannenden Vortrags auf der Gustav. Bei diesem Vortrag lernte das Publikum auch die unterschiedlichen An- und Ausbauarten in der österreichischen Weinwelt kennen. Als Highlight konnte man diese Weine direkt verkosten und sich dabei von der einzigartigen Qualität überzeugen. Ein Austausch mit dem erfahrenen Team von Weinweitblick und dem Winzer rundeten diese Vortrags-Stunde ab.

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Vortrag

Der Klimawandel wirkt sich durch steigende Temperaturen auch auf die Reife der Trauben und in weiterer Folge auf den Alkoholgehalt des Weines aus. Neben dem Aspekt der Umwelt stellt auch der bewusste Umgang mit Alkohol eine wichtige gesellschaftliche Grundlage dar. Sibylle Kleboth von Weinweitblick hat sich auf die Methodik und die Auswirkung der Alkoholreduzierung bei der Herstellung des Weines spezialisiert und präsentierte im Zuge Ihres spannenden Vortrags die Herstellungs-Methodik von alkohl-reduziertem Wein und stellte dabei auch Produkte vor, die sich aus dieser Entwicklung ergeben.


Prof. Dr. Florian Überall

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"Anlässlich dieser Runde werde ich unsere neugegründete Plattform JOY-Naturals - ess:MEDIZIN vorstellen und aus meiner Sicht die Zukunft der modernen Ernährung ansprechen." - Prof. Dr. Überall

Florian Überall selbst ist Biochemiker und Molekularbiologe und arbeitet seit 38 Jahren in der Grundlagenforschung zu Krebsentstehung. Seit dem Jahr 2000 hat er in Innsbruck an der Med-Uni die Vorlesung „Spezielle Biochemie der Ernährung“ angeboten und zahlreiche Diplomarbeiten zu Fragen der Ernährung vergeben und betreut. In der Grundlagenforschung hat er sich speziell mit der Signalübertragung von Krebszellen beschäftig, sowie mit der Signalweiterleitung von Geruchs- und Geschmackstoffen, ein besonders wichtiges Thema für Köche und speziell für die "Young Chefs Unplugged".

Gemeinsam mit Alexandra Herlbauer ist nun die übergreifende Ernährungs-Plattform JOY-NATURALS-ess:MEDIZIN entstanden. Sie ist ein wunderbarer Ansatz, Lebensmittel und Lebensmittelzusätze nur nach den Kriterien von natur:REIN (also unverfälscht und ohne künstliche Zusätze) zu verwenden und sie typgerecht, im Sinne der ess:MEDIZIN, zu verzehren.

"Wir zählen keine Kalorien und zeichnen keine Ernährungspyramiden, bei uns ist der Mensch als Individuum zu erkennen. Die Nahrung die wir empfehlen ist typgerecht."